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Übergang
Beruf:Ruhestand

Man könnte annehmen, dass der Übergang vom Berufsleben ins Nacherwerbsleben reibungslos verlaufe und keine Probleme bereite:

Schließlich wartet der angeblich sorgenfreie Ruhestand – doch weit gefehlt.

Schwierigkeiten beim Übergang

Dieser Übergang unterscheidet sich von den früheren Übergängen darin, dass die Erwerbsphase die längste im Leben der meisten Menschen ist. Folglich haben sich Routine und Alltag breit gemacht und man hat sich fest in seinen Verhältnissen eingerichtet.

Nun verschwindet der Lebensmittelpunkt „Arbeit“ und alles Gewohnte bricht weg: Die bisherige Lebensstruktur und der Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus gelten nicht mehr; das bisherige Umfeld, die Arbeitskollegen und die damit zusammenhängenden Freizeitaktivitäten verschwinden ebenso wie die mit der Arbeit einhergehenden Anforderungen und Sekundartugenden.

„Was muss ich tun?“ vs. „Was will ich tun?“

Darüber hinaus ist das Leben der meisten Menschen bis zum Ende der Erwerbsphase weitgehend von den „Notwendigkeiten“ des Lebens bestimmt: Geld verdienen, Vorsorgen für’s Alter, Familie gründen und versorgen, Haus abbezahlen usw. Jetzt sind diese „Notwendigkeiten“ abgearbeitet, so dass man im wohlverdienten Ruhestand viel freier ist.

Damit stellt sich nicht mehr die Frage: Was muss ich tun, sondern: Was will ich tun. Da viele Menschen diese Frage vernachlässigt haben, fällt es ihnen schwer, ihre Freiheit mit Inhalten zu füllen. Dennoch werden die meisten Menschen mit diesem Übergang alleingelassen, da er bisher unterschätzt und damit weniger geplant und vorbereitet wird.

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